Zunächst reicht es bei starkem Befall und wenig Verkehr, das Gebiet abzusperren und Warnschilder aufzustellen. Alternative Wanderrouten und Hundewege bieten gute Auswegmöglichkeiten für Mensch und Tier. Von April bis Juli sollte sowohl in den Medien als auch im Internet davor gewarnt werden. Brennhaare können 500 Meter durch die Luft fliegen. Die Haare stellen auch in verlassenen Nestern für Hunde eine Bedrohung dar. Die Ausschilderung ist immer eine gute und effektive Methode, sodass Menschen und Tiere erst gar nicht gefährdet werden. Je weniger Raupen überleben, desto weniger stark kann sich der Eichenprozessionsspinner ausbreiten und desto geringer ist die Gefahr. Obwohl Hunde ein Fell haben, sind die Haare der Raupen trotzdem für die Augen und Nase der Tiere gefährlich. Spielende Kinder sind besonders anfällig, da sie gerne im Freien spielen und sich dadurch länger der Gefahr ausgesetzt werden. Schon eine kurze Zeit reicht aus, um durch die Brennhaare gefährdet zu werden.