Damit diese Gefahr gebannt werden kann, müssen sich die Mitarbeiter zunächst selbst mit Schutzanzügen, Schutzmasken und Spezialausrüstungen schützen. Das Gebiet muss abgesperrt werden, bis der Eichenprozessspinner entfernt ist. Danach wird die Gefahr mit insektenparasitären Nematoden bekämpft. Zuerst erfolgt die mechanische Bekämpfung durch Absaugen der Raupen samt Gespinst und danach wird abgeflammt, sodass die Gefahr endgültig gebannt ist. Zum Absaugen werden Jauchefächer mit Vakuumsaugern oder Industriestaubsauger mit feinen Filtern genutzt. Zum Abflammen eignen sich Raupen-Krematorien mit bis zu 600° C. Händisch werden die Raupen ebenfalls häufig eingesammelt. Im zweiten und dritten Stadium ist die Bekämpfung am wirksamsten. Die Larven haben keine Brennhaare, daher können diese bei der Bespritzung nicht verwirbelt werden können. Die Raupen können zudem das Bakterienpräparat auf den Blättern fressen. Die elektrostatische Ladeeinheit vermindert die Verdriftung. Wird früh genug gespritzt, reicht eine Behandlung aus. Es darf nicht bei Regen gespritzt werden. Warme Tage um ca.15° C sind optimal. Um die Menschen zu schützen, ist es besser nachts zu spritzen.