Eichen­pro­zes­si­onss­pinner (EPS)

Eichen­pro­zes­si­onss­pinner (EPS)2023-03-08T16:11:55+01:00

Eichenprozessionsspinner-Entfernung

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionnea) stammt aus Südeuropa. In Zeiten des Klimawandels bietet auch Deutschland optimale Bedingungen für diesen Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae). Der Falter bevorzugt Eichen. Seit dem Sommer 2003 finden sich jeden Sommer die Larven dieser Schmetterlingsart in Deutschland. Für den Menschen bedeutet das schmerzende, juckende Hautirritationen. Die Larven durchlaufen fünf bis sechs Stadien. Diese können bis zu fünf Zentimeter lang werden. Im Mai/Juni erreichen die Larven das dritte Stadium. Das ist das Stadium, das für den Menschen wegen der Brennhaare gefährlich ist. Die Raupen lieben die Wärme. Grünanlagen, Sportstätten, Waldränder und Schwimmbäder sind daher ihr bevorzugtes Revier. Das sind aber auch jene Orte, die im Sommer gerne von Menschen und Tieren wie Hunde aufgesucht werden. Die Raupengefahr besteht zwischen April und Juli. Zur Bekämpfung eignen sich mechanische, thermische und chemische Methoden.

FAQ zur Eichenprozessionsspinner-Entfernung

Was sind Nematoden?2023-03-08T16:10:53+01:00

Dabei handelt es sich um fadenförmige Bodenlebewesen. Sie ernähren sich von Raupen und leben in deren Körper. Die Art Steinernema feltiae befällt die Eichenprozessspinner-Raupenbereits im ersten Stadium. Die Schäden werden erheblich eingedämmt. Die Tiere werden mit Wasser ab 20 Uhr ausgebracht. Die Tiere werden daher in die Nester am Boden oder am Stamm injiziert werden. Vermehrt sich der Eichenprozessionsspinner, vermehren sich die natürlichen Feinde, der Kleine und Große Puppenräuber. Diese klimmen die Stämme der Eichen hoch. Diese Tiere sind tagaktiv.

Vögel (Wiedehopf) und Fledermäuse sind eine effektive Methoden zur Bekämpfung der Raupen. Raupenfliegen, Schlupfwespen und räuberische Käfer sorgen dafür, dass sich die Eichenprozessionsspinner nicht mehr vermehren können. Die natürliche Bekämpfung ist immer die bessere Methode. Chemische Methoden sind erlaubt, schaden aber immer auch anderen Tieren und der Umwelt. Kontaktieren Sie bei Raupenbefall die Experten zur Entfernung der Raupen des Eichenprozessionssspinners!

Wie können die Eichenprozessspinner entfernt werden?2023-03-08T16:10:37+01:00

Damit diese Gefahr gebannt werden kann, müssen sich die Mitarbeiter zunächst selbst mit Schutzanzügen, Schutzmasken und Spezialausrüstungen schützen. Das Gebiet muss abgesperrt werden, bis der Eichenprozessspinner entfernt ist. Danach wird die Gefahr mit insektenparasitären Nematoden bekämpft. Zuerst erfolgt die mechanische Bekämpfung durch Absaugen der Raupen samt Gespinst und danach wird abgeflammt, sodass die Gefahr endgültig gebannt ist. Zum Absaugen werden Jauchefächer mit Vakuumsaugern oder Industriestaubsauger mit feinen Filtern genutzt. Zum Abflammen eignen sich Raupen-Krematorien mit bis zu 600° C. Händisch werden die Raupen ebenfalls häufig eingesammelt. Im zweiten und dritten Stadium ist die Bekämpfung am wirksamsten. Die Larven haben keine Brennhaare, daher können diese bei der Bespritzung nicht verwirbelt werden können. Die Raupen können zudem das Bakterienpräparat auf den Blättern fressen. Die elektrostatische Ladeeinheit vermindert die Verdriftung. Wird früh genug gespritzt, reicht eine Behandlung aus. Es darf nicht bei Regen gespritzt werden. Warme Tage um ca.15° C sind optimal. Um die Menschen zu schützen, ist es besser nachts zu spritzen.

Welche Vorsichtsmaßnahmen können getroffen werden?2023-03-08T16:10:17+01:00

Zunächst reicht es bei starkem Befall und wenig Verkehr, das Gebiet abzusperren und Warnschilder aufzustellen. Alternative Wanderrouten und Hundewege bieten gute Auswegmöglichkeiten für Mensch und Tier. Von April bis Juli sollte sowohl in den Medien als auch im Internet davor gewarnt werden. Brennhaare können 500 Meter durch die Luft fliegen. Die Haare stellen auch in verlassenen Nestern für Hunde eine Bedrohung dar. Die Ausschilderung ist immer eine gute und effektive Methode, sodass Menschen und Tiere erst gar nicht gefährdet werden. Je weniger Raupen überleben, desto weniger stark kann sich der Eichenprozessionsspinner ausbreiten und desto geringer ist die Gefahr. Obwohl Hunde ein Fell haben, sind die Haare der Raupen trotzdem für die Augen und Nase der Tiere gefährlich. Spielende Kinder sind besonders anfällig, da sie gerne im Freien spielen und sich dadurch länger der Gefahr ausgesetzt werden. Schon eine kurze Zeit reicht aus, um durch die Brennhaare gefährdet zu werden.

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